RickysKaro
Nimm dein Leben in die Hände

Gästeführung für Kinder im Keltenwald

Termin:

❖ Freitag, den 05.08.2022 von 15 Uhr bis 17 Uhr
❖ 7,00 € pro Person

Gästeführung im Schweinfurter Land

Termin:

❖ Sonntag, 24.07.2022 von 15 Uhr bis 17 Uhr

❖ 7,00 € pro Person, Kinder bis 6 Jahre frei

Urlaub und Yoga mit Ute und Leonardo auf der Insel Pag

Termine:
❖ 25.09.2022 – 30.09.2022
❖ 02.10.2022 – 07.10.2022
❖ 09.10.2022 – 14.10.2022
❖ Komplettpreis pro TeilnehmerIn € 800

Flyer Yoga Retreat with Ute and Leonard
Flyer Yoga retreat with Ute and Leonard de NEU.pdf (2.37MB)
Flyer Yoga Retreat with Ute and Leonard
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ERKLÄRUNG DER UKRAINISCHEN PAZIFISTISCHEN BEWEGUNG
GEGEN DIE FORTSETZUNG DES KRIEGES

Quelle: DFG-VK Deutschland, vom 17.04.2022

Die Ukrainische Pazifistische Bewegung ist zutiefst besorgt über das aktive Abbrennen von Brücken für eine friedliche Lösung des russisch-ukrainischen Konflikts auf beiden Seiten und die Absichtserklärungen, das Blutvergießen auf unbestimmte Zeit fortzusetzen, um bestimmte souveräne Ambitionen zu verwirklichen.

Wir verurteilen die Entscheidung Russlands, am 24. Februar 2022 eine Militärinvasion in der Ukraine zu starten, die eine fatale Eskalation war und Tausende von Toten forderte, ebenso wie wir die gegenseitigen Verletzungen des Waffenstillstands von Minsk durch die russländische und die ukrainische Seite im Donbass verurteilt haben, die dieser Eskalation der Aggression Russlands vorausgingen.

Wir verurteilen die gegenseitige Anerkennung der Konfliktparteien als Feinde, die den Nazis ähnlich sind, und als Kriegsverbrecher, die auf der Ebene von normativen Rechtsakten verankert und durch Propaganda unversöhnlicher Feindseligkeit unterstützt wird.

Wir meinen, dass das Recht ein Mittel sein sollte, um Frieden zu schaffen und nicht Feindseligkeit zu schüren, und dass die Geschichte nach Wegen suchen sollte, um zu einem friedlichen Leben zurückzukehren, und nicht nach Gründen, den Krieg fortzusetzen.

Wir bestehen darauf, dass das Für-Verbrechen-Zur-Verantwortung-Ziehen von einer unabhängigen und kompetenten Justizbehörde als Ergebnis einer offenen und unparteiischen Untersuchung übernommen werden muss, insbesondere, wenn es um die schwersten Verbrechen wie Völkermord handelt. Wir betonen, dass die tragischen Folgen der Grausamkeit des Militärs auf keiner Seite dazu benutzt werden sollten, Hass zu schüren und neue Brutalitäten des Militärs zu rechtfertigen, sondern im Gegenteil den „Kampfgeist“ abkühlen und zu einer beharrlichen Suche nach den unblutigen Wegen anregen sollten, den Krieg zu beenden.

Wir verurteilen aktive Kriegshandlungen auf beiden Seiten, unter denen Zivilpersonen leiden.

Wir bestehen darauf – man muss aufhören zu schießen, das Andenken an die Toten ehren und nach gebührender Trauer ruhig, selbstlos und ehrlich Friedensverhandlungen führen.

Wir verurteilen Äußerungen der russländischen Seite, dass sie beabsichtigt, ihre Ziele mit militärischen Mitteln zu erreichen, wenn sie nicht durch Verhandlungen erreicht werden können.

Wir verurteilen Äußerungen der ukrainischen Seite, dass es für die Fortsetzung der Friedensverhandlungen notwendig sei, bessere Verhandlungspositionen auf dem Schlachtfeld zu gewinnen.
Wir verurteilen die mangelnde Bereitschaft auf beiden Seiten, die Kriegshandlungen während der Verhandlungen einzustellen.

Wir verurteilen die Praxis, Zivilpersonen zu zwingen, Kriegsdienst zu leisten, militärische Aufgaben auszuführen und die Armee gegen den Willen der Menschen in Russland und der Ukraine zu unterstützen.

Wir bestehen darauf, dass eine solche Praxis, insbesondere während der Kriegshandlungen, grob gegen den Grundsatz der Unterscheidung zwischen den Militärs und den Zivilpersonen im humanitären Völkerrecht verstößt. Jegliche Missachtung des Menschenrechts auf Kriegsdienstverweigerung aus Gewissensgründen ist nicht akzeptabel.

Wir verurteilen die militärische Unterstützung Russlands und der NATO-Staaten, die für die militanten Radikalen in der Ukraine gewährleistet wird, die eine Eskalation des militärischen Konflikts provozieren.

Wir appellieren an alle friedlichen Menschen in der Ukraine und auf der ganzen Welt, unter allen Umständen friedliche Menschen zu bleiben und anderen zu helfen, friedliche Menschen zu sein, Wissen über einen friedlichen und gewaltfreien Lebensstil zu sammeln und zu verbreiten, die Wahrheit zu verbreiten, die friedliche Menschen vereint, sich vor dem Bösen und der Unwahrheit gewaltfrei zu verteidigen und die Mythen über die Notwendigkeit, Nützlichkeit, Unausweichlichkeit und Gerechtigkeit des Krieges zu entlarven.

Wir rufen zu keinen konkreten Handlungen auf, damit die Friedenspläne nicht zum Gegenstand der Feindseligkeit und des Widerstandes der Militarist:innen werden, aber wir drücken unsere Zuversicht aus, dass die Pazifist:innen des Planeten gute Vorstellungskraft und Lebenserfahrung in der praktischen Umsetzung ihrer besten Wünsche haben.

Lassen wir uns in unserem Handeln nicht von Ängsten leiten, sondern von der Hoffnung auf eine friedliche und glückliche Zukunft. Möge unsere Friedensarbeit die gewünschte Zukunft näher bringen.

Krieg ist ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit.

Deshalb lehnen wir jede Art von Krieg entschieden ab und versuchen, alle Kriegsursachen zu beseitigen.
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Diese Erklärung wurde auf der Online-Sitzung der Ukrainischen Pazifistischen Bewegung am 17. April verabschiedet.
Es wurden auch Arbeitspläne in Bezug auf die Antikriegsauftritte online und offline, die Interessenvertretung der Kriegsdienstverweiger:innen aus Gewissensgründen, Rechtsbeistand für Pazifist:innen und Zivilpersonen, Wohltätigkeit, Zusammenarbeit mit anderen Organisationen, Bildung und Forschung in den Bereichen Theorie und Praxis des friedlichen gewaltfreien Lebensstils diskutiert.
Ruslan Kotsaba sagte, Pazifist:innen stünden heute unter Druck, die Friedensbewegung müsse aber überleben und sich weiter entwickeln. Yuriy Shelyazhenko betonte, dass man unter den Bedingungen der Verlängerung des Krieges ehrlich, offen und tolerant sein müsse, sich daran erinnern müsse, dass die Pazifist:innen keine Feinde haben und sich auf langfristige Aktivitäten konzentrieren, in erster Linie auf die Menschenrechts-, Informations- und Aufklärungstätigkeit.
Er erzählte auch über die Anfechtung der Unterschlagung von Informationen über die Verletzung des Menschenrechts auf Kriegsdienstverweigerung aus Gewissensgründen durch den Staatsgrenzdienst.
Ilya Ovcharenko äußerte die Meinung, dass die Aufklärungstätigkeit den Menschen in der Ukraine und Russland helfen solle zu erkennen, dass der Sinn ihres Lebens nicht mit dem Töten von Feinden und dem Kriegsdienst zusammenhängt.
Er empfahl die Lektüre einiger Werke von Mahatma Gandhi und Leo Tolstoi.
Yurii Sheliazhenko PhD: Friedensforscher, Pädagoge und Aktivist in der Ukraine. Seine Fachgebiete sind Konfliktmanagement, rechtliche und politische Theorie und Geschichte. Er ist Exekutivsekretär der ukrainischen pazifistischen Bewegung und Mitglied des Vorstands des Europäischen Büros für Kriegsdienstverweigerung (EBCO) sowie von World BEYOND War (WBW). (https://dfg-vk.de/stimmen-aus-friedensbewegung-in-der-ukraine-und-russland/)


Sehen Sie auch: https://dfg-vk.de/friedensaktivist-sheliazhenko-aus-der-ukraine-im-interview/

Aus ganz aktuellem Anlass!!!

Am 02.06.2022 wurde unserem Antrag auf Nutzungsänderung vom Wohnhaus mit Pensiononsbetrieb zum Wohnhaus für eine Wohngemeinschaft statt gegegben.

 Am 02.03.2022 haben wir eine Interessens- und Projektgemeinschaft  gegründet um die Wohngemeinschaft und Wohngenossenschaft "die Rotmilane" in die Tat umzusetzen.

Vermietung von Zimmern oder kleinen Wohneinheiten für Menschen die eine Wohngemeinschaft kennenlernen und üben wollen.

Vermietung von Zimmern und Wohnungen längerfristig für Menschen die in einer Wohngemeinschaft leben wollen.

Befristete Vermietung  von Zimmern für Menschen in Neuorientierungsphasen oder Umbruchsituationen.

Wohnen auf Zeit oder Zwischenmiete ist möglich.
Auch genesende (rekonvaleszente) Gäste sind uns willkommen, wenn es die Situation erlaubt.

Von spontanen Besuchen möchte ich jeden bitten abzusehen, nicht nur weil ich beim Hexen oder Nase bohren gestört werden könnte, sondern wir haben hier einfach noch viel Arbeit. Außerdem sollte niemand vor verschlossenen Türen stehen.

Wir beachten die Hygiene nicht nur in COVID-Zeiten.