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Aktuelles


Den türkischen Angriffen zum Trotz: Komitee für Frauenwissenschaft Jineolojî gegründet

In Deutschland ist ein Komitee gegründet worden, das die Arbeit der Frauenwissenschaft Jineolojî koordiniert. „Das ist unsere Antwort auf die Angriffe gegen die Frauenrevolution in Rojava“, teilt das Komitee mit.

Hier geht es zur Webseite.

Städtefreundschaft Frankfurt-Kobane e. V.
http://frankfurt-kobane.com/

Der Verein ist gemeinnützig und kann Spendenbescheinigungen für das Finanzamt ausstellen. Alle Spenden werden zu 100% für die geförderten Projekte und Öffentlichkeitsarbeit aufgewendet. Im Verein arbeiten alle ehrenamtlich.

Bankverbindung:
Städtefreundschaft Frankfurt-Kobane e.V.
IBAN: DE66 5019 0000 6200 9082 42
BIC: FFVBDEFF


Während die Türkei versucht, die basisdemokratische Gesellschaft der Selbstverwaltungsregion Nord- und Ostsyriens militärisch zu erobern und zu vernichten, haben wir in Deutschland ein Jineolojî-Komitee gegründet. Das ist unsere Antwort auf diesen Angriff auf die Frauenrevolution in Rojava/Nordsyrien. Die jetzt akut bedrohte Gesellschaftsordnung hat die Geschlechterbefreiung zur Grundlage. Frauen organisieren sich in Räten, Kommunen, Kooperativen, Akademien und vielen weiteren Einrichtungen. Zudem bestehen eine fünfzigprozentige Geschlechterquote in allen Entscheidungsstrukturen und eine Doppelspitze aus einer Frau und einem Mann in allen Leitungspositionen.

Jineolojî ist eine neue Sozialwissenschaft aus Frauenperspektive, die ihre Wurzeln in der Geschichte Mesopotamiens und in den Erfahrungen der kurdischen Frauenbewegung hat. Jineolojî steht für den Geist der Frauenrevolution. In Forschungszentren, an Akademien für die gesellschaftliche Bildung, an einer Fakultät der 2016 gegründeten Universität Rojava, im Frauendorf Jinwar und vielen weiteren Orten Rojavas wird die Jineolojî gelehrt und weiterentwickelt.

Das türkische Militär und die kooperierenden islamistischen Milizen haben beim Angriff auf Efrîn im Nordwesten Syriens Anfang 2018 bereits in den ersten Tagen den Tempel von Ishtar zerstört. Dieser repräsentiert die tausende Jahre alte frauenzentrierte Kultur Mesopotamiens. Im besetzten Efrîn haben Frauen alle Freiheitsrechte verloren.

Die aktuellen Kriegshandlungen haben bezeichnenderweise an den Orten begonnen, die am stärksten die früheren Müttergöttinnen-Kulturen repräsentieren: in Til Xalaf (Tall Khalaf) und Serêkaniyê (Tall Abyad). Die Wurzeln einer egalitären Gesellschaftsidee, die Fürsorge, Lebenserhalt und die Pflege sozialer Beziehungen als zentrale Werte setzt, sollen genommen werden.

Mit der Gründung des Jineolojî-Komitee Deutschland wollen wir diese Wurzeln einer geschlechtergerechten Gesellschaft in Erinnerung rufen. Aktuell motiviert uns ein Satz der Zapatista aus Mexiko: „Sie wollen uns unter die Erde bringen, aber sie haben vergessen, dass wir Samen sind.“

Als Jineolojî-Komitee arbeiten wir zur Geschichte der Frauen, zur Durchsetzung der binären, patriarchalen Geschlechterordnung, nicht zuletzt mit der Hexenverfolgung in Europa, und vor allem zu dem, was nicht zerstört werden konnte. Uns interessieren beispielsweise matriarchale Gesellschaftsalternativen. Wir beziehen uns auf Erfahrungen von Frauen-/Lesben-/Transbewegungen weltweit und insbesondere auf feministische Kämpfe und auf Frauen in antifaschistischen Kämpfen in Deutschland und Europa. Mit der Jineolojî bauen wir auf Erfahrungen der feministischen Geschlechterforschung auf. Doch sollten Herrschaftsverhältnisse nicht nur kritisiert werden. Wir knüpfen an eine feministische Tradition an, die daran arbeitet, die Gesellschaftsverhältnisse zu verändern.

Was im Selbstverwaltungsgebiet Nord- und Ost-Syrien gilt, ist auch Grundlage unseres Selbstverständnisses als neu gegründetes Jineolojî-Komitee Deutschland: Eine Gesellschaft kann ohne die Freiheit der Frauen nicht frei sein.

JOBANGEBOTE Gemeinschaft im Schieferpark / Thüringer Wald

Freilaufende Kinder, viel Natur, mehr als nur nachbarschaftliche Kontakte, eine langfristige Vision und Aufgabe? Wir sind: Momentan 11 Menschen (1, 7, 8, 36, 38, 46, 50, 60, 65, 65, 91) im Schieferpark in Süd-Ost-Thüringen. Wir betreiben das Seminar- und Tagungszentrum, legen Gärten an, renovieren Häuser, kümmern uns um bessere Kommunikation untereinander, probieren möglichst ökologische Lösungen aus.
Wir suchen: Familien, die mit uns zusammen wohnen, arbeiten und leben wollen. Möglichst finanziell eigenständig.

Interesse? Mail an info@schieferpark.de   

 
Allround-HandwerkerIn .. gesucht für die nächste Zeit in Südost-Thüringen. Wir haben einige Umbauarbeiten (Küchen, Zimmer ...) vor uns - und natürlich die übliche Routine auf einem großen Gelände. Dafür hätten wir gerne Unterstützung - ab möglichst bald, bis vermutlich März/April. 35 h Woche, 1500 Euro brutto/Monat. Wohnmöglichkeit. Und das Tüpfelchen auf's i wäre, wenn Du auch für "zusammen wohnen und leben" offen wärst. Interesse? Mail an info@schieferpark.de

 
In unserem Tagungs-Zentrum wird eine 35-h-Stelle Rezeption/Gästebetreuung frei. Du suchst eine Aufgabe, einen schönen Ort zum Leben, gute Kontakte und Deinen Lebensunterhalt in einem Projekt? Du kennst Dich aus am PC, hast Erfahrung im Hotelbereich (oder kannst Dich schnell einarbeiten)? Wir bieten: 1500 Euro/Monat brutto Gehalt - zusammen wohnen (aktuell sieben MitbewohnerInnen), leben (Land, Häuser, Hotel, Werkstätten - im Naturschutzgebiet), arbeiten (zehn KollegInnen). Interesse?
Mehr Infos zu uns:
http://schieferpark.de/#/geschichte


Kontakt: info@schieferpark.de


 
    a) Service

225 Euro für ca. 20 Stunden Aushilfe an Wochenenden im Thüringer Wald. An Wochenenden brauchen wir immer wieder Unterstützung - zu vorher gut planbaren Spitzenzeiten. Arbeitszeit normalerweise von Freitag Nachmittag bis Sonntag Mittag. Tätigkeit hauptsächlich im Service, Hilfe Küche, Frühstück, eventuell auf den Zimmern. Gute Deutschkenntnisse nötig, Serviceerfahrung vorteilhaft. Kost und Logis frei. Anreise: Bahnhof Leutenberg/Lichtentanne, dort Abholung durch uns.

Kontakt: info@schieferpark.de - Stichwort Aushilfe Service


 
b) Etage

225 Euro für 20 Stunden Aushilfe an Sonntagen/Montagen im Thüringer Wald.
Nach Veranstaltungen brauchen wir immer mal wieder Unterstützung - zu vorher gut planbaren Spitzenzeiten. Arbeitszeit normalerweise von Sonntag Vormittag bis Montag Nachmittag. Tätigkeit hauptsächlich auf den Zimmern - Betten Böden, Bad. Kost und Logis frei. Anreise: Bahnhof Leutenberg/Lichtentanne, dort Abholung durch uns.

Kontakt: info@schieferpark.de - Stichwort Aushilfe Etage
 


"Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne.

 Der uns beschützt und der uns hilft, zu leben ..."
Hermann Hesse


Liebe Freundinnen, liebe Freunde,

es ist Mai 2019  und mit voller Absicht zitieren ich Hermann Hesse erst jetzt, dabei hätte es doch zum Jahresanfang viel besser gepasst. Aber der Jahresanfang ist meist so überladen mit guten Vorsätzen, dass es besser ist abzuwarten, bis der Überschwang, der meist nur von kurzer Dauer ist, abgeebbt ist. Viele, die sich jetzt schon wieder mitten im gewohnten Alltag befinden, lassen resigniert die Schultern hängen, im Angesicht der großen Vorhaben, die in den ersten Monaten des Jahres noch so selbstverständlich waren. Heute und jetzt ist die Zeit in der die rote Frau den grünen Mann heiratet. Die Zeit der vielen verschiedenen Grüns und die Zeit der Fruchtbarkeit.

Die Jugend ist die Zeit der Saat, das Alter erntet Früchte,

wer jung nicht was er sollte tat, des Hoffnung wird zunichte.

Das schrieb mir mein Großvater zur Beherzigung in mein Poesiealbum.

Am Jahresanfang 2017 war auch mein Entschluss den Neuanfang zu wagen sehr stark. Es hat ihm aber an Klarheit und Kraft gefehlt. Das Neue hat sich noch nicht richtig zeigen wollen und mein zweiter Sturz an Beltane 2017 zur Gründung der freien wilden Wurzelweiber, hat das Seine dazu getan.

Und nun mit der Kraft des Frühlings 2019 will der Neuanfang gewagt werden.
Es ist wie mit dem Gedicht "STUFEN" von Hermann Hesse. Vor jedem Menschen liegt eine Treppe, an dessen Ende das Ersehnte wartet. Es tut gut, den Blick zu erheben und das Ende der Stufen nicht aus den Augen zu verlieren. Aber nur auf das Ende der Treppe zu starren, ohne die erste Stufe zu betreten, ist wie schwimmen lernen, ohne das Wasser berühren zu wollen.

Oder " Wasch mich aber mach mich nicht nass"!
Und nach der ersten Stufe kommt meist die zweite, und manchmal muss man viele Stufen und Stockwerke gehen um in seinem Dachgeschoss ohne Aufzug anzukommen. An manchen Tagen verfluche ich diese Stockwerke und je größer mein Widerstand gegen die Schwerkraft ist, desto schwerer macht sich die verfluchte Treppe.

Dann wiederum, wenn ich ganz bewusst Stufe um Stufe hinauf schreite, bewusst die Aktivität meiner Muskeln und Gelenke beobachte und den Atem fließen lasse, verfliegt die Zeit bis ins Dachgeschoss im nu. Und wenn ich mir dann sogar vorstelle, was für eine großartige Aussicht mich oben erwartet, vielleicht sogar eine Rundumplattform, mit einer bayrischen Brotzeit oder fränkischen Bratwürsten, und ganz vielen geliebten Personen, dann ist es, als würde mich jemand empor tragen.

Wie gehst Du tagtäglich hinauf in Dein „Dachgeschoss“? Welche Stimmung trägst Du in Dir, während Du all die wichtigen Dinge unternimmst, die Deine Lebenszeit ausfüllen.

Um sich nicht wieder in die Maschinerie der Routine einzugliedern und der alltäglichen Trance zu verfallen, ist es lebenswichtig, den Blick frohen Mutes auf das Ende der Stufen zu richten und gleichzeitig bewusst Stufe um Stufe zu steigen und wenn die Begeisterung vorhanden ist, gerne auch mal 2 oder 3 Stufen auf einmal nehmend, wenn es geht, oder es dein Körper zulässt.

Stufen

Wie jede Blüte welkt und jede Jugend
Dem Alter weicht, blüht jede Lebensstufe,
Blüht jede Weisheit auch und jede Tugend
Zu ihrer Zeit und darf nicht ewig dauern.
Es muss das Herz bei jedem Lebensrufe
Bereit zum Abschied sein und Neubeginne,
Um sich in Tapferkeit und ohne Trauern
In andre, neue Bindungen zu geben.
Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne,
der uns beschützt und der uns hilft, zu leben.

Wir sollen heiter Raum um Raum durchschreiten,
An keinem wie an einer Heimat hängen,
Der Weltgeist will nicht fesseln uns und engen,
Er will uns Stuf' um Stufe heben, weiten.
Kaum sind wir heimisch einem Lebenskreise
Und traulich eingewohnt, so droht Erschlaffen,
Nur wer bereit zu Aufbruch ist und Reise,
Mag lähmender Gewöhnung sich entraffen.

Es wird vielleicht auch noch die Todesstunde
Uns neuen Räumen jung entgegen senden,
Des Lebens Ruf an uns wird niemals enden...
Wohlan denn, Herz, nimm Abschied und gesunde!    

Hermann Hesse

Um nun dem Winterblues Adieu zu sagen, kann man natürlich in die Sonne des Südens verschwinden.

Ebenso ist es möglich, Deine innere Sonne aufgehen zu lassen. Das ist der weitaus weisere Weg, da die innere Sonne bei einem Ortswechsel nicht verschwindet und dich immer wärmt wenn Du Dich an sie erinnerst, du Tochter der Mondin.

Das Leben hält viele, viele Möglichkeiten für uns parat. Möglichkeiten, die uns eine Chance bieten, etwas Altes loszulassen und in eine neue lebensbejahende positive Energie zu kommen.

So dass alles authentisch, natürlich und geerdet, ohne "Seelenstriptease", "Gruppentherapie" und "Guru-Gehabe" reif werden kann.
 
Nachdem ich viele Stufen alleine gegangen bin, sage ich "Danke" allen, die mich auf einigen Stufen begleitet, manchmal auch ein paar Stufen geschubst und weiter oben auf mich gewartet haben, oder mich auch viel zu hohe Stufen hinauf getragen haben.

Danke aber auch an die Bremser, die Hindernisse aufgestellt haben. Es macht es schwerer, aber es ist nicht unmöglich oben anzukommen.

In diesem Sinne wünsche ich Euch und mir einen richtig guten Neuanfang in den Erdenfrühling und in meinem Lebensarbeits-Herbst.

Ich wünsche mir, mit oder ohne EUCH, ein richtig gutes stimmiges ganz oben Ankommen auf der obersten Stufe, in meiner eigenen Plattform des Lebens.

"Wenn Du möchtest, dass sich etwas ändert, dann hör auf, immer das Gleiche zu tun."
Sonia Fernandez-Vidal


Ganz liebe lichtvolle Grüße von der Göttin der Morgenröte und der schwarzen Göttin Morrigane Göttin der Vergänglichkeit und des Neubeginns,

aus dem Naturpark Schiefergebirge - obere Saale

Ricky - Savia-Mirakula

Von Oktober 2018 bis Januar 2019 hatte ich als Oberwirtin die Pension zum Oberwirt am Birkenstein in Fischbachau übernommen. Der Birkenstein ist ein Wallfahrtsort in schöner Umgebung und mit sauberer Luft.

Gemeinschaftssuchende können sich hier auf neutralem Boden kennenlernen und sehen, ob sie miteinander können und wollen. Dafür haben Sie zwei Möglichkeiten: Sie können als Gast ganz offiziell ein Zimmer mieten und schauen, wie es Ihnen hier gefällt oder Sie arbeiten für einen befristeten Zeitraum in der Pension mit und so Ihr Zimmer ab.

Am Dreikönigswochenende 2019 planen wir ein erstes Kennenlern-Treffen mit einem Workshop über Gemeinschafts- und Rechtsformen (Lebensgemeinschaft, Wohngemeinschaft, Beginenhof, Clanhäuser, Verein, GmbH, Stiftung, Genossenschaft) sowie Ausflug und Spiele.

Beim Spiel kann man einen Menschen in einer Stunde besser kennenlernen, als im Gespräch in einem Jahr.
Plato