RickysKaro
Nimm dein Leben in die Hände

Das Clanhaus

Wohn- und Lebensgemeinschaft - der Einsiedlerkrebse, Rhönhasen und Silberdisteln

Wir sind in der Aufbau, Findungs-und Renovierungsphase. Selbstversorger-Garten schon in Betrieb und wir essen noch immer unser eigenes Gemüse von der ersten Ernte.

Das Clanhaus der Lebensgemeinschaft ist im Längsflügel untergebracht. Das Dachstudio wird gerade ausgebaut und ist bereits vergeben. Es sind 3 Zimmer im ersten OG, 2 Toiletten und 1 Bad mit behgehbarer Dusche und Badewanne, sowie Küche, und Vorratsraum und Bastelraum. Der große Gemeinschaftsraum wird als Ess-Wohnzimmer mit Bibliotek genutzt und bietet Blick auf die Hochrhön, den Ellenbogen und Noahs Segel. Im EG sind weitere drei Zimmer bereits vergeben. Es gibt einen separaten Zugang zum Gemüsegarten und zur Terasse. Die Feuerschalen und der Grillplatz runden das Ganze ab.

Die Geschäftsform ist als Verein für die Wohngemeinschaft geplant und als Genossenschaft für die Lebensgemeinschaft. Des Weiteren ist ein Bauernhof zur Selbstversorgung und einiges andere mehr in Planung. es werden Menschen gesucht die nicht nur alles besser wissen, sondern einiges auch besser machen.

Wohnraum auch zur Probe für gemeinschaftssuchende Menschen, oder Gruppen die sich schon gefunden haben und einen Aufenthaltstort brauchen und um sich zu beraten oder besser kennen zu lernen.




Was wir von den Gänsen lernen können

Nach dem Naturalisten Milton Olsen.

Die Geschichte erzählt von einer großen Gemeinschaft und was wir dabei lernen können. 

Im Flug, wenn jeder Vogel seine Schwingen bewegt, bewirkt er damit einen Aufschwung für den nachfolgenden Vogel. Dadurch, dass sie in einer V-Formation fliegen, verfügt der gesamte Schwarm über 71% mehr Flugkapazität, als ein einzelner, allein fliegender Vogel.

Lektion: Menschen, die eine gemeinsame Richtung und einen Gemeinschaftssinn teilen, können schneller und leichter zu ihrem Bestimmungsort kommen, da sie durch die gemeinsame Schubkraft fliegen.

Wenn eine Gans aus der Formation herausfällt, fühlt sie ganz plötzlich den Zug und Widerstand des Alleinfliegens und gliedert sich schnell wieder in die Formation ein, um den Aufwind der von ihre fliegenden Gans zu nutzen.

Lektion: Wenn wir so viel Verstand haben wie eine Gans, bleiben wir in der Formation mit denen, die in die gleiche Richtung gehen wie wir und sind bereit, ihre Hilfe anzunehmen, so wie auch wir den anderen unsere Hilfe geben.

Wenn eine Leitgans müde wird, wechselt sie in die Formation und eine andere Gans fliegt an der Spitze.

Lektion: Es zahlt sich aus, wenn man sich bei schwierigen Aufgaben abwechselt und die Führungsposition teilt. Für Menschen wie Gänse gilt: Wir sind gegenseitig voneinander abhängig.

Die Gänse in der Formation rufen den anderen von hinten zu, um die, die vorne fliegen, anzufeuern, das Tempo zu halten.

Lektion: Wir müssen sicherstellen, dass unser Rufen von hinten anfeuernd ist.

Wenn eine Gans krank wird oder sich verletzt hat oder abgeschossen wird, fallen zwei Gänse aus der Formation heraus und folgen ihr nach unten, um ihr zu helfen und sie zu schützen. Sie bleiben so lange, bis die andere wieder fliegen kann oder stirbt. Dann machen sie sich mit einer anderen Formation auf den Weg oder sie holen ihren Schwarm wieder ein.

Lektion: Wenn wir so viel Verstand und Gefühl haben wie eine Gans, werden wir uns auch in schwierigen Zeiten beistehen und zusammenbleiben, wenn wir stark sind.


Bild von David Mark auf Pixabay



Gemeinschaft und Verletzlichkeit

 

Ein wahres Gefühl der Zugehörigkeit ist nichts Passives.

Es ist nichts das passiert wenn wir uns einer Gruppe anschließen.

Es hat nichts damit zu tun sich anzupassen, etwas vorzugeben oder sich selbst zu verraten.

Es ist eine Übung sich anderen gegenüber verletzlich zu zeigen,

sich unbequem zu fühlen und zu lernen präsent zu sein,

ohne sich selbst aufzugeben.



Sich verletzlich zu zeigen, klingt nach Wahrheit,

fühlt

sich an wie Mut und ist niemals angenehm,

aber

sicher ist es keine Schwäche.

Brene Brown